Der Mauritzhof – ein weltoffener Rückzugsort

Der Mauritzhof – ein weltoffener Rückzugsort

Ein gutes Hotel ist ein zweites Zuhause und zugleich ein Ort, der von der Welt erzählt. Ein Ort, der Geborgenheit spendet, aber auch Anregung, weil jedes Detail unsere Reise- und Entdeckungslust anspricht. Oder, in den Worten von Stefan Reckhenrich: „Ein gutes Hotel ist ein weltoffener Rückzugsort.“

 Es braucht Mut und Vorstellungskraft, um ein schlichtes Familienhotel in einen solchen Ort zu verwandeln. Vielleicht hilft es da, quer einzusteigen. Stefan Reckhenrich jedenfalls glaubte fest an seine Vision, als er den Mauritzhof Anfang der Neunzigerjahre neu erfand. Schon mit zehn Jahren hatte er ihn von seinem Onkel geerbt, doch er beendete noch sein Jurastudium, bevor er das Haus übernahm. Die Ära der Einheitshotelketten brach gerade an, der junge Mann allerdings vertraute auf Eigenständigkeit und gestaltete den Mauritzhof nach seinem Geschmack um – so stilsicher, dass dieser als einer der ersten zur internationalen Kollektion der Design Hotels™ zählen durfte.

Seitdem zählt Reckhenrich zu den Visionären unter den Hoteliers. Zu Entrepreneuren, die Trends setzen, statt ihnen hinterherzulaufen. Und die wissen, wann es Zeit ist für Veränderungen: Mittlerweile erwarten Gäste von einem Hotel mehr als originelles Design. „Einladende Architektur, ein elegantes, aber komfortables Interieur und Werke lokaler Künstler gehören ebenfalls dazu“, sagt Reckhenrich. „Außerdem eine ausgezeichnete Küche und Mitarbeiter, die zum Charakter des Hauses passen und die einen authentischen, persönlichen Service bieten.“ Darum hat er den Mauritzhof nun ein zweites Mal verwandelt: in ein Hotel, dessen Charme man ebenso in Stockholm, Amsterdam, London oder New York finden könnte.

„Wir reisen heute mehr denn je, beruflich wie privat; und deshalb brauchen wir Hotels, die uns zur Ruhe kommen und durchatmen lassen“, erklärt Reckhenrich. Als Unternehmensberater bereist er selbst seit drei Jahrzehnten die Welt. Viele seiner Erfahrungen und Ideen sind eingeflossen in den neuen Mauritzhof, umgesetzt hat er sie gemeinsam mit dem lokalen Architekturbüro Kresings und dem Berliner Designstudio Lambs and Lions.

Das Ergebnis ist lässiger, zeitgemäßer Luxus: ein puristisch-behaglicher Look, ein ausgeklügeltes Lichtkonzept, eigens angefertigte Betten und viele andere Raffinessen, die den Aufenthalt besonders angenehm machen. Ebenfalls neu sind die Sandsteinfassade, die Penthouse-Suite und bodentiefe Fenster, die den Blick freigeben auf die Bäume an der Promenade.

Für den Hotelier ist der Mauritzhof eine Liebeserklärung an Münster. Die Universitäts- und Fahrradstadt ist jung, dynamisch und international. Zu den „Skulptur Projekten“, die parallel zu jeder zweiten documenta, strömen Künstler und mehr als eine halbe Million Kun stfans aus der ganzen Welt nach Westfalen. Forscher an der Universität bereichern die Stadt mit ihrem Entdeckergeist, die Menschen der Start-up-Szene mit Innovationen und Kreativität. „Münsteraner verstehen es, das Leben zu genießen, die vielen Restaurants beweisen das ebenso wie die angestammten, gut sortierten Geschäfte“, sagt Reckhenrich. Der Mauritzhof ist ein luxuriöser Ruhepol inmitten dieser kleinen Metropole. Ein zweites Zuhause für alle, die sie entdecken wollen.

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